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Logopädie Katharina Pleiner

Sprache

Die verbale Kommunikation nimmt in unserem Leben eine wichtige Rolle ein. Sie bedeutet sozialen, kulturellen und emotionalen Austausch.
Die Sprache dient in unserem Leben also nicht allein der Informationsübermittlung sondern ist auch für die zwischenmenschlichen Beziehungen von großer Bedeutung.
Umso wichtiger ist es, schon zu einem frühen Zeitpunkt zu erkennen, ob sich die Sprache und das Sprechen eines Kindes regelrecht entwickelt oder ob es einer besonderen Förderung bedarf, um seine sprachliche Kompetenz voll entfalten zu können.
Dabei läßt sich die Sprache und das Sprechen allerdings nicht gesondert vom restlichen Körper beurteilen.
Oft hat eine nicht altersgerechte Sprachentwicklung ihre Ursache in einer unzureichenden sensorische Verarbeitung von Reizen. Diese  Reize adäquat zu integrieren ist in manchen Fällen also die Voraussetzung für eine erfolgreiche logopädische Therapie.
Aus diesem Grund ist für mich eine gute Zusammenarbeit mit anderen therapeutischen Fachrichtungen von größter Bedeutung.

Störung der Aussprache (Dyslalie)

Eien Dyslalie ist eine Sprechstörung, das heißt, lediglich die Aussprache eines Kindes ist fehlerhaft und es sind keine weiteren Bereiche des Sprachsysthems, wie Sprachverständnis und Wortschatz, Satzbau und Grammatik betroffen.
Die normale Lautbildung sollte beim Kind mit 4 Jahren abgeschlossen sein. Zu diesem Zeitpunkt müssen alle Laute beherrscht werden. Häufig werden ein- oder mehre Laute jedoch über dieses Alter hinaus falsch gebildet, ausgelassen oder ersetzt. In diesem Fall sollte eine logopädische Abklärung erfolgen, damit eine eventuell erforderliche Therapie rechtzeitig begonnen werden kann.

Verzögerte Sprachentwicklung

Bis zum Ende des 3. Lebensjahrs sollte die sprachliche Entwicklung eines Kindes zum größten Teil abgeschlossen sein. In manchen Fällen kann es beim Spracherwerb allerdings zu Abweichungen von der altersgemäßen Norm kommen.
Sowohl verringertes Sprachverständnis, als auch ein eingeschränkter Wortschatz, fehlerhafte Artikulation und -Satzbildung,kann auf eine
Sprachentwicklungsverzögerung hindeuten.
Durch eine logopädische Begutachtung können eventuelle Teilleistungs- und Wahrnehmungsstörungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Schwierigkeiten bei der Satzbildung

Mit 4 Jahren sollte ein Kind grammatikalisch korrekte Sätze bilden können, wie ein Erwachsener.
Entsprechen die grammatikalischen Fähigkeiten im Jahr vor dem Schuleintritt nicht denen, der Altersgenossen, sollte eine logopädische Abklärung erfolgen und gegebenenfalls eine Therapie eingeleitet werden.

Legasthenie

Neurologische Sprach-und Sprechstörungen
(Aphasie, Dysartophonie)

Wenn aufgrund einer neurologischen Erkrankung (Schlaganfall, Unfall, etc.) die Sprachzentren im Gehirn geschädigt sind, können unterschiedliche Sprach- und Sprechstörungen die mögliche Folge sein.

Unter Aphasie versteht man eine Störung des Sprechens und des Verstehens. Häufig ist das Lesen und Schreiben gleichermaßen beeinträchtigt. Je nach Schweregrad ist die verbale Kommunikation eingeschränkt, oder sogar verunmöglicht.

Eine Dysartrie ist eine Störung der Artikulation, Atmung und Stimmgebung aufgrund einer Schädigung der motorischen Hirnnervenkerne. Das Verstehen ist in diesen Fällen meist nicht beeinträchtigt.

 

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